Literatur 02

 

❀❀Literatur 02

 

 

zur Thematik❀❀❀❀

 


 
Hinweise zu den vorgestellten Medien
 
Auf dieser Seite werden Bücher, Broschüren, Zeitschriften, DVDs , CDs und sonstige Medien zur Thematik unserer Website mit Text und Titel-/Coverbild vorgestellt. Solche Medien können den Betroffenen und ihren Angehörigen wertvolle Tipps, Hinweise und Informationen liefern. Für die Verlage, Herausgeber und Autoren solcher Medien ist diese Seite ebenso ein wertvolles Werbeportal, das hilft die Medien (vor allem im betroffenen Interessentenkreis) einem größeren Publikum bekannt zu machen.
 
Da dieses Website ein gemeinnütziges und für alle kostenloses Portal ist, werden hier ausschließlich nur Medien vorgestellt, von denen wir (auf Anforderung oder auch unangefordert) ein für uns vollkommen kostenloses Rezensionsexemplar erhalten haben. Mit der Zusendung eines Rezensionsexemplares gilt die Genehmigung für die Veröffentlichung des Titelbildes (da auch allgemein üblich) als erteilt. Weitere Informationen und Anschrift für die Zusendung der Exemplare finden Sie im Impressum.
  

 

 


Baby

Von www.bambiona.de

E-Book Ratgeber

Ein Baby macht alles anders und verändert das Leben komplett. Das fängt bereits bei der Schwangerschaft an. Einige Lebensumstände müssen umgestellt werden um die Gesundheit des Babys nicht zu gefährden. Dann kommt die Geburt und schließlich ist das Baby da. Der Ratgeber „Baby“ gibt bereits zu diesen Aspekten einige wertvolle Informationen und Tipps.

Ist das Baby erst einmal da müssen auch die wichtigsten Dinge parat stehen. Und das Leben der meist jungen Eltern ändert sich von Grund auf. Jetzt ist da ein kleines Wesen, das ihre ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt – Tag und Nacht. Der ganze Alltag muss auf das Neugeborene abgestimmt werden. Dessen Rhythmus bestimmt nun erst einmal den Tagesablauf. Fläschchen geben, Windeln wechseln, und, und, und…

Was macht gute Eltern aus? Auch auf diese Frage und auf die Entwicklung eines Kindes in den ersten Lebensmonaten wird ausführlicher eingegangen. Ab Seite 13 geht es dann ums Stillen und die Ernährung des Babys und seiner Mutter allgemein. „Pflegen und Anziehen“ und „Schlaf und Rituale“ sind zwei weitere Kapitel, die sich ans Thema der Ernährung anschließen. Zu den weiteren Themen gehört auch die Gesundheit des Babys. Erste Tipps werden gegeben, die zwar hilfreich sein können, aber auf keinen Fall im Notfall den Arzt ersetzen können.

www.bambiona.de: „Baby“; ein E-Book-Ratgeber, 22 Seiten, ohne Jahresangabe, kostenloser Download hier: http://www.bambiona.de/files/ebooks/baby.pdf.


Pflegeversicherung

Von www.meinepflegeversicherung.com

 E-Book Ratgeber

Bei dem vorliegenden Werk haben wir es mit einem eBook zu tun, das recht ausführlich über die Pflegeversicherungsmöglichkeiten und deren Leistungen berichtet. In Kapitel 1 geht es um die „Private Pflegeversicherung“ und was es dabei für Möglichkeiten bei der Absicherung gibt. Diese sollten nämlich individuell auf den Einzelnen abgepasst werden. So gibt es neben der Pflegezusatzversicherung auch die Pflegetagegeldversicherung, die Pflegerentenversicherung oder die Pflegekostenversicherung. Wie die Unterschiede speziell aussehen erfahren Sie hier. Das Kapitel schließt ab mit einem Pflegeversicherung Vergleich.

Weiter geht es in Kapitel 2 mit den „Grundlagen der Pflegevorsorge“. Hier wird nicht nur kurz auf die im SGB XI festgeschriebene gesetzliche Grundlage eingegangen, sondern anhand der gesetzlichen Pflegeversicherung auch die Pflegebedürftigkeit definiert. Man erfährt zudem die Unterschiede zwischen der Altenpflege, der Behandlungspflege und lernt die Grundpflege und was dahinter steckt kennen. Eingegangen wird hier auch auf die Pflegereform von 2011. Im dritten Kapitel erfährt man vieles über die „Leistungen der Pflegeversicherung“. Was ist der Unterschied zwischen dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung, auf welche Hilfsmittel hat man Anspruch und was ist der Unterschied zwischen der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege.

Das Kapitel 4 informiert ausführlich über die unterschiedlichen Pflegestufen vom 0 bis 3 mit Härtefall. Hier besteht allerdings ein kurzfristiger Überarbeitungsbedarf, weil die Pflegestufen nur noch bis zum 31.12.2016 relevant sind. Ab dem 01.01.2017 gibt es dann, gemäß der neuen Pflegereform, die sogenannten Pflegegrade, die die Pflegestufen ersetzen. Auch das Pflegegeld wird zum Jahreswechsel 2016/17 (diesmal) deutlich erhöht. Vorabinfos dazu finden Sie auch im Artikel „Neue Pflegeeinstufungen und mehr Pflegegeld ab dem 1. Januar 2017.

Kapitel 5 behandelt die Pflegeberatung, die Pflegestützpunkte und beschreibt wie man eine Pflegestufe beantragt. Das Pflegetagebuch, die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und die folgende Entscheidung und Einstufung sowie welche Rechtsmittel man hat, wenn man mit der Entscheidung nicht einverstanden ist. Im 6. Kapitel wird die Häusliche Pflege abgehandelt. Es stellt sich die Frage ob ambulanter Pflegedienst (Pflegesachleistung) oder eine Pflege durch Angehörige (Pflegegeld) sinnvoll ist. Ebenso wird anschließend noch kurz auf den Elternunterhalt eingegangen. Das eBook schließt ab mit dem „Fazit: Ohne private Vorsorge geht es nicht“

www.meinepflegeversicherung.comPflegeversicherung; Ebook, PDF, 37 S. zum kostenlosen Download: http://www.meinepflegeversicherung.com/files/ebooks/pflegeversicherung.pdf. (Stand/ Download des besprochenen Exemplares: 13.11.2016.)


Dachdecker wollte ich eh nicht werden

Von Raúl Aguayo-Krauthausen

Das Leben aus der Rollstuhlperspektive

Das Buch ist, wie der Verlag auf seiner Website schreibt: „Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und Freude am Leben“. Das kann man auch bereits dem Vorwort des Buches entnehmen, das von Roger Willemsen geschrieben wurde. Roger Willemsen, der eine ganze Reihe von Büchern veröffentlichte, „war ein deutscher Publizist und Fernsehmoderator“, wie auf Wikipedia zu lesen ist. Er starb am 7. Februar 2016 im Alter von nur 60 Jahren an Krebs. Raúl Aguayo-Krauthausen schreibt zum Tode Willemsens auf seiner Homepage http://raul.de/: „Ich bin zutiefst schockiert. Er war mein erster Mentor und der Grund für mein Interesse an Medien und gesellschaftskritischen Themen.“

Auf der Buchrückseite wird Roger Willems vom Verlag wie folgt zitiert: „Was soll denn an dieser Behinderung Besonderes sein? Raúl Krauthausen ist einfach ein sehr beeindruckender Mensch mit starken Gaben. Er hat viel zu sagen und sich über seinen Rollstuhl schon lange erhoben.“ In seinem Vorwort schreibt Roger Willemsen auch über seine Begegnungen mit Raúl Aguayo-Krauthausen und über gemeinsame Bühnenauftritte. Alles in allem hat die beiden wohl – so muss man es beim Lesen entnehmen – so etwas wie eine langjährige Freundschaft verbunden. Und so schreibt Raúl Aguayo-Krauthausen zum Tode von Roger Willemsen auch auf seiner Homepage weiter: „Er schrieb für mein Buch das Vorwort und jedes mal, wenn ich es lese, weine ich vor Rührung. Heute vor Trauer.“

Der Untertitel des Buches lautet: „Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“. Raúl Aguayo-Krauthausen sitzt auf Grund seiner Glasknochen im Rollstuhl und schon bei seiner Geburt zählten die Ärzte, wie Roger Willemsen in seinem Vorwort schreibt, 19 Knochenbrüche. Zudem ist er kleinwüchsig. Also alles, was die Breite Masse auf der Straße für Behinderungen hält. Und so hat er auch mit dem typischen Verhalten so genannter gesunder Menschen zu kämpfen, die ihn teils bemitleiden, teils anstarren oder ihm gar den Kopf tätscheln. Viele haben eben enorme Schwierigkeiten mit behinderten Menschen umzugehen.

Barrierefrei? Nicht nur da draußen in der Landschaft, die uns umgibt, gibt es massenweise Barrieren. Diejenigen, die man am schwersten beseitigen kann, die befinden sich in unserem Denken – in unseren Köpfen. Wir müssen lernen mit der Thematik offen umzugehen, uns aus der vermeintlich sicheren Deckung heraus zu trauen. Dann ist die Beseitigung dieser Barrieren in unseren Köpfen durchaus möglich. Raúl Aguayo-Krauthausens Buch verschafft dem Leser Einblicke in das Leben mit einem Rollstuhl, baut aber gleichzeitig auch Brücken zu den Menschen, die sonst massive Berührungsängste zu Menschen mit Behinderungen haben. Als Autor und Aktivist (wie er bei Wikipedia bezeichnet wird) steht er inzwischen als Prominenter in der Öffentlichkeit. Eine Situation, die in dieser Art bisher nur von dem ebenfalls im Rollstuhl sitzenden und stark behinderten, weltbekannten Astrophysiker und Nobelpreisträger Stephen Hawking bekannt ist, den ich ebenfalls wegen seiner Forschungen sehr schätze.

Raúl Aguayo-Krauthausen selbst sieht seine Behinderung nicht so sehr als großes Manko, sondern vielmehr als eine Eigenschaft von vielen. So beschreibt er teils mit Witz, aber auch teils mit großer Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von behinderten und noch-nicht-behinderten Menschen aussehen kann.

Gleich zu Anfang, beim ersten Kapitel „Es ist noch Suppe da“, habe ich mich köstlich amüsiert. Als Bewerber – einer von 40 – bekam der Autor im Assessment-Center die Aufgabe sich ein Bild von einer asiatischen Instant-Nudelsuppe zu machen. Und dies sowohl im unbehandelten Zustand als auch in Form der nach Anleitung gefertigten Suppe. Schmunzeln musste ich angesichts dieser Zeilen, weil ich diese Instantsuppen gut kenne. Meine aus Thailand stammende Frau isst sie mehrmals in der Woche – allerdings nicht als Suppe, sondern nur die Nudeln ohne das Wasser in dem sie warm gemacht werden. Da sie sich diese wegen ihrer Behinderung nicht selber zubereiten kann, mache ich dies für sie. Bevor die Suppe – oder besser gesagt die Nudeln – auf den Teller kommen muss ich sie erst in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Unser Sohn, der die ersten Lebensjahre in Thailand aufwuchs, isst die Nudeln dann auch schon mal unzubereitet aus der Tüte. Erstaunlicherweise haben ihm das seine hiesigen Freunde nachgemacht und unser Sohnemann entwickelte daraus  ein gutes Geschäft mit dem er sich sein Taschengeld aufbesserte. Das alles kam mir plötzlich wieder in den Sinn, als ich die entsprechenden Zeilen las.

Am folgenden Tag wurden Teams gebildet, die in einem Asia-Shop eine solche Nudelsuppe einkaufen und dann in einem China-Restaurant eine essen sollten. Für die Gruppe mit Raúl Aguayo-Krauthausen kam es zu Problemen einen Shop zu finden, in den er mit seinem Rollstuhl hineingelangen konnte. Aber schließlich konnte doch alles gut gemeistert werden und das Team um ihn hielt eng zusammen. Die Erlebnisse dieses Tages waren es dann, die ihn schließlich veranlassten seine Behinderung zu akzeptieren und anzunehmen.

Ein paar Episoden weiter, in seiner Schulzeit, verlor er mal die Lust am Lernen und meinte zu seiner Mutter, dass er überlege nach der zehnten Klasse die Schule abzubrechen und kein Abitur zu machen. Seine Mutter meinte daraufhin: „Du musst kein Abitur machen. Aber dir muss klar sein: Dachdecker kannst du auch nicht werden.“ – Ein Zitat, das schließlich zum Buchtitel führte und ihn zum Weitermachen der Schule bewegte.

Es würde den Rahmen einer Rezension sprengen, würde man näher auf alle Episoden des Buches eingehen wollen. Das ist auch nicht der Sinn, denn schließlich soll sich der Leser ja ein eigenes Bild von dem Buch machen, indem er es selber liest. Und deshalb möchte ich mit einem Zitat aus dem Nachwort zum Ende kommen. Raúl Aguayo-Krauthausen schreibt darin: „Ich wünsche mir, dass sich Menschen mit Behinderung fragen, wie sie gesehen werden wollen, und dass sie ihre Stimme erheben.“

Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er hat „Osteogenesis imperfecta“, sogenannte Glasknochen, und sitzt im Rollstuhl. Der 33jährige studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Design Thinking. Anschließend war er Programmmanager beim RBB-Radiosender Fritz, entwickelte eine Kampagne für den „Alternativen Nobelpreis“ und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein Sozialhelden. 2005 erhielt der Verein für die Projektidee „Pfandtastisch helfen!“ den 1. Preis beim Neon/smart-Ideenwettbewerb „Was fehlt in der Welt?“ und 2008 den „startsocial“-Preis der Bundesregierung. 2010 ging das aktuelle Projekt wheelmap.org online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte. 2013 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Raúl Aguayo-Krauthausen lebt in Berlin und gibt regelmäßig Workshops und hält Vorträge auf Tagungen und Konferenzen. 

Raúl Aguayo-Krauthausen: „Dachdecker wollte ich eh nicht werden“ (Das Leben aus der Rollstuhlperspektive); Originalausgabe, 256 S., Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg, Januar 2014, 3. Auflage Dezember 2015, ISBN: 978-3-499-62281-6, Preis: Paperback-Ausgabe 14,99 €, eBook-Ausgabe 12,99 €. Rowohlt Verlag < > Dachdecker wollte ich eh nicht werden.


  
Tinnitus

Von Dr. med. Eberhard J. Wormer

Erste Hilfe bei Ohrgeräuschen

Es ist erschreckend, denn nach der Statistik leidet jeder Zehnte im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) an Tinnitus aurium, was aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt „das Klingeln der Ohren“ heißt.
 
Diese äußerst lästigen und belastenden Geräusche im Ohr kommen wie aus dem Nichts. Sie beeinflussen die Lebensqualität der meisten Betroffenen ganz enorm. Die Geräusche können nicht nur krank machen sondern die unter Tinnitus Leidenden regelrecht zur Verzweiflung treiben.
 
Die wichtigsten Fragen der Betroffenen sind: Ist Tinnitus heilbar? Was sind die Ursachen? Wie gehe ich ganz persönlich mit der Situation um? – Einige verzweifeln und ergeben sich in ihr Schicksal, während andere konkrete Lösungen und recht gute Möglichkeiten finden mit dem Tinnitus umzugehen.
 
Der Autor des Buches, Dr. Wormer, stellt hier die wesentlichen medizinischen Erkenntnisse über das Phänomen „Tinnitus aurium“ vor. Im handlichen Taschenbuchformat vermittelt er nicht nur wertvolles Hintergrundwissen über die Krankheit, sondern gibt vor allem auch hilfreiche Hinweise wie man den lästigen Ohrgeräuschen begegnen kann. Tinnitus ist nämlich kein unabänderliches Schicksal. Mit Ausdauer und Geduld kann man Tinnitus in den Griff bekommen und oft sogar zum Schweigen bringen.
  • Die wichtigsten Ursachen von Tinnitus aurium
  • Umfassende Informationen zur Tinnitus-Diagnostik
  • Zahlreiche wertvolle Tipps und Therapiemöglichkeiten
Dr. med. Eberhard J. Wormer studierte Germanistik, Geschichte, Sozialwissenschaften und Medizin. Nach der Approbation und Promotion arbeitete er als Arzt und in medizinischen Verlagen. Dr. Wormer lebt in München und ist heute als Journalist, Buchautor und Herausgeber tätig. Bevorzugte Arbeitsgebiete sind Ratgeber und Handbücher, Lexika sowie fachbezogene Publikationen zu den Themen Medizin, Gesundheit, Naturwissenschaft, Medizingeschichte und Biografien. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Gesundheitsratgeber für ein Millionenpublikum; inhaltliche Schwerpunkte legt er dabei unter anderem auf Herz-Kreislauf, Psyche, Ernährung, Naturheilkunde, gesunde Bewegung und Schmerz.
 
Dr. med. Eberhard J. Wormer: „Tinnitus - Erste Hilfe bei Ohrgeräuschen“; Kompakt-Ratgeber, Klappenbroschur, 127 S., 11,5 x 16,5 cm, ISBN 978-3-86374-275-1, Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee, 1. Auflage 16. Mai 2016, Preis: 7,99 € (D) / 8,20 € (A)Mankau-Verlag <-> Tinnitus.
 
Lesen Sie hierzu auch das Interview zum Thema mit Dr. med. Eberhard J. Wormer.
 

 
Soziale Teilhabe von Kindern
mit komplexer Behinderung in der Kita

Von Klaus Sarimski

 Beiträge zur Frühförderung interdisziplinär <-> Bd. 18

Viele Eltern von Kindern mit schwerer oder gar mehrfacher Behinderung fragen sich, ob das Kind in eine Kita gehen kann. Und das obwohl es vielleicht gelähmt ist und Arme und Beine nicht bewegen kann, ob es vielleicht nicht sprechen kann und taubstumm ist der nicht selbstständig essen kann. Es geht hier also um Kinder, die rundum die Uhr und in allen Belangen betreut werden müssen. Können Fachkräfte in den Kitas eine solche Herausforderung der Inklusion meistern? Können die Eltern ihr Kind beruhigt der Kita überlassen und gehört es dazu?

Der Autor dieses Buches ist ein Experte in der Frühforderung und sagt dazu: „Ja, das ist möglich – erfordert aber spezielle pädagogische Kompetenzen“. Das Buch zeigt auf, wie es gelingen kann und der Autor zeigt an zahlreichen Fallbeispielen der Inklusion aus dem Kita-Alltag, vor welchen Herausforderungen die Fachkräfte stehen. Anhand von ganz konkreten Fallbeispielen gibt das Buch hilfreiche Tipps für die gelungene Inklusion von Kindern mit komplexer  Behinderung in der Kita. Außerdem werden Konzepte zur Förderung sozialer Teilhabe vorgestellt.

Ein wichtiges Buch für Eltern schwerstbehinderter Kinder im Kita-Alter sowie für die Kita-Fachkräfte, das niemand aus dem Betroffenen Leserkreis ignorieren sollte. Nur dann können die betroffenen Kinder sagen: „Ich gehöre dazu!“

Prof. Dr. Klaus Sarimski ist Dipl.-Psychologe und lehrt sonder-pädagogische Frühförderung und allgemeine Elementarpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit den Arbeitsschwerpunkten „Fragen der sozialen Teilhabe und Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten von Kindern mit unterschiedlichen Behinderungen“.

Prof. Dr. Klaus Sarimski: „Soziale Teilhabe von Kindern mit komplexer Behinderung in der Kita“ (Beiträge zur Frühförderung interdisziplinär <-> Bd. 18); kartoniert, 214 S. mit 14 Abb. und 6 Tab., ISBN 978-3-497-02588-6, Ernst Reinhardt Verlag, München & Basel 2016, Preis: Deutschland = 24,90 €, Österreich = 25,60 €Ernst Reinhardt Verlag <-> Teilhabe von Kindern mit komplexer Behinderung in der Kita


Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz

Von Michael Kossens

Basiskommentar

Pflegezeit und Beruf - Kommentar mit allen Änderungen 2015. Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf", das am 01.01.2015 in Kraft getreten ist, wurde das Familienpflegezeitgesetz umfassend geändert. Es soll eine Vereinbarung von Familie und Beruf erlauben, wenn ein Pflegefall eintritt. Der Kommentar erläutert alle wichtigen Änderungen und beantwortet die wichtigsten arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen zu Pflegezeit und Familienpflegezeit. Wichtige Themen:

✿ Pflegeunterstützungsgeld - für eine 10tägige Auszeit die Beschäftigte in akuten Fällen beanspruchen können als Lohnersatzleistung.

✿ Pflegezeit - für eine bis zu sechs Monate dauernde Auszeit mit Rechtsanspruch für ein zinsloses Darlehen. Das macht es den Betroffenen leichter ihren Lebensunterhallt während der Pflegephase zu bestreiten.

✿Familienpflegezeit - für eine Arbeitszeitreduzierung auf maximal 15 Wochenstunden gibt es einen Rechtsanspruch für bis zu 24 Monate für pflegende Beschäftigte.

Dr. jur., Dr. phil. Michael Kossens, M.A., Ministerialrat in der Niedersächsischen Staatskanzlei, zuvor Gewerkschaftssekretär. Langjähriger Fachanwalt für Arbeitsrecht und wissenschaftlicher Referent im Deutschen Bundestag. Autor von Kommentierungen zum TzBfG, PflegeZG, SGB II und SGB IX sowie zahlreicher weiterer Veröffentlichungen im Arbeits- und Sozialrecht.

Michael Kossens: „Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz“; Reihe: Basiskommentar, 211 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-7663-6479-1, Bund-Verlag, Frankfurt/M., 3. Aufl. 2016. Preis: 24,90 €. (Bund-Verlag <> Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz)


Schuldenfrei im Alter

von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organistionen e.V. (Hrsg.)

Lassen Sie uns über Geld sprechen!

Wir haben in den letzten Jahren in Deutschland eine stetig steigende Altersarmut. Viele Menschen bekommen nur eine kleine Rente, die oft hinten und vorne nicht reicht – oder, anders ausgedrückt: Die Rente ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. Niemand sollte sich dann scheuen Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen und sich von dem, was wir alle ein Leben lang an den Staat in Form von unzähligen Steuern, gezahlt haben wiederzuholen.

Mit der Broschüre „Schuldenfrei im Alter“ hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) in Zusammenarbeit mit der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V., eine hervorragende Information zum Thema herausgegeben. Beim Druck der Broschüre erhielt die BAGSO auch Unterstützung vom Deutschen Caritasverband.

Ein wichtiges Thema, die „Geldleistungen im Alter“, wird im Abschnitt 3 abgehandelt. Es geht um die wichtigste und oft einzige Einnahmequelle, nämlich die Rente. Muss die versteuert werden? Darf ich was hinzuverdienen – und wenn ja, wie viel? Und was ist, wenn die Rente hinten und vorne nicht reicht? Dann erfahren Sie in Abschnitt 4 was es für staatliche Hilfen gibt. Das sind das Wohngeld oder aber die Grundsicherung.

Viele weitere interessante Themen mit ebenso vielen wertvollen Informationen sind in der Broschüre enthalten. Lassen Sie sich die Broschüre kostenlos nach Hause kommen. Sie ist bei nachstehenden Institutionen erhältlich:

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO): Schuldenfrei im Alter" (Lassen Sie uns über Geld sprechen!); A-5, Heftformat mit Mittelheftung, 92 S. m. Tab. und Abb. Bonn, 2. Aufl. 2015, kostenlos.

Bestellungen bei: BAGSO, Bonngasse 10, 53111 Bonn oder Email: kontakt@bagso.de oder Zentraler Vertrieb des. Ev. Werkes für Diakonie und Entwicklung e.V., Karlsruher Straße 11, 70771 Leinfelden-Echterdingen oder Email: vertrieb@diakonie.de.


Umrisse einer Fachdidaktik Pflege

von Ute Plaumann

Didaktische, erwachsenenbildnerische, berufspädagogische und pflegewissenschaftliche Aspekte

Die Professionalität der Pflege ist notwendig. Sie setzt jedoch die Etablierung einer Fachdidaktik Pflege voraus. Und diese muss sowohl einem pflegefachlichen als auch einen pädagogischen Anspruch gerecht werden. Das Buch von Ute Plaumann, das nun bereits in der 3. Auflage vorliegt, skizziert daher wichtige Grundlagen der Fachdidaktik. Schwerpunkte sind:

► Die Darlegung einiger Kernaussagen der Allgemeinen Didaktik (Klafki, Schulz, Möller).

► Einblick in die Didaktik der Erwachsenenbildung.

► Eine Rückkopplung zum Sektor der schulischen Berufsbildung und der Berufspädagogik.

► Das Ausloten und die Bewertung der Pflegetheorien als Bezugspunkt der Pflegedidaktiken.

► Das Skizzieren der möglichen Aufgaben und Zielsetzungen einer Fachdidaktik Pflege.

► Die Darstellung einiger pflegedidaktischer Modelle hinsichtlich ihrer jeweiligen pflegetheoretischen und didaktischen Argumentation.

Ute Plaumann, geb. 1959, Krankenpflegeausbildung und Weiterbildung zur Lehrerin für Krankenpflege, Studium der Biologie, Chemie und Erziehungswissenschaften sowie der Pädagogik. Arbeitet als freiberufliche Dozentin.

Ute Plaumann: „Umrisse einer Fachdidaktik Pflege“ (Didaktische, erwachsenenbildnerische, berufspädagogische und pflegewissenschaftliche Aspekte); Kartoniert/Broschiert, 89 S., ISBN: 9783933050632, Mabuse-Verlag, Frankfurt/M., 3. Aufl. 2015, Preis: 19,90 €Mabuse Verlag <> Umrisse einer Fachdidaktik Pflege


Gewalt in der institutionellen Altenpflege

von Christine Förster

Welche biografischen und sozialen Konstellationen wirken fördernd auf die Ausübung in der institutionellen Altenpflege und welche Ressourcen spielen zur Reduktion der Gewalt eine Rolle?

Thema dieses Buches ist die Gewalt von Pflegepersonal gegen die Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Zwar zeichnet sich das Fachpersonal in den Heimen zumeist durch ein hohes persönliches sowie soziales Engagement aus, doch kommt es immer wieder zu mehr oder weniger heftigen Gewaltübergriffen gegen die Bewohner.

Die Autorin, Christine Förster, will mit ihrem Buch weder Schuldzuweisen herausarbeiten, noch Pflegepersonal anklagen. Unter Hilfe narrativer Interviews mit Expertinnen und Experten von Pflegekräften werden hier persönliche, subjektive Gewalterfahrungen dargestellt. Die Ergebnisse aus diesen Interviews werden dem aktuellen Forschungsstand über die Gewalt in der Pflege in Bezug gesetzt und diskutiert.

Schlussfolgernd ist das zentrale Ergebnis der Untersuchung, dass eine Be- und Überlastung der Pflegekraft im Wesentlichen zu Gewalteskalationen beiträgt. Je höher die Be- und Überbelastung, je höher kann auch die Gewaltbereitschaft ausfallen. Das resultiert nach den Erkenntnissen der Autorin sowohl aus den gesellschaftlichen, strukturellen Rahmenbedingungen als auch aus den institutionellen Gegebenheiten. Auch spielen die Biographie, die Konstitution und die Psychodynamik eine wesentliche Rolle. Wenn man die Hintergründe zu verstehen lernt, was ganz gut durch die Lektüre dieses Buches geschehen kann, dann kann auch ein entscheidender Schritt zur Verbesserung unternommen werden. Drum sei das Buch zur Lektüre für Pflegekräfte und Heimleitungen gleichermaßen empfohlen.

Christine Förster, geb. 1966, arbeitet als Sozialberaterin für Dialysezentren in Rheinland-Pfalz. Die vorliegende Arbeit entstand an der Fachhochschule Ludwigshafen, Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen. Sie wurde 2007 mit dem ersten Platz des Förderpreises der Schröterstiftung prämiert.

Christine Förster: „Gewalt in der institutionellen Altenpflege“; Bonner Schriftenreihe „Gewalt im Alter“ Bd. 16, 156 S., Kartoniert/Broschiert, ISBN: 978-3-940529-31-2, Mabuse-Verlag, Frankfurt/M., 2. Aufl. 2015, Preis: 24,90 €. Mabuse Verlag <> Gewalt in der institutionellen Altenpflege


Gewalt gegen Pflegekräfte

von Birgit Panke-Kochinke

Problematische Situationen erkennen und lösen

Immer wieder werden Pflegekräfte mit gegen sie gerichtete Gewalt konfrontiert. Das kann verschiedene Ursachen haben, ist oftmals aber auch krankheitsbedingt und zumindest teilweise von der gepflegten Person sicherlich auch nicht so gewollt. Es ist deshalb auch immens wichtig, dass die jeweilige Pflegekraft das Krankheitsbild und den Krankheitsverlauf der/des zu Pflegenden kennt. Bereits daraus lassen sich gewisse Strategien ableiten, wie man als Pflegekraft damit umzugehen hat. Und so gehen die Pflegekräfte in den meisten Fällen auch recht professionell damit um. Sie dürfen sich keinesfalls persönlich getroffen fühlen und sollten damit in einer angemessenen Distanz umgehen.

Es gibt allerdings auch Situationen, in denen die Standardstrategien versagen bzw. nicht weiterhelfen können. Wenn Pflegekräfte seelisch und körperlich verletzt werden, besteht die Gefahr eines Burnout, die nicht zu unterschätzen ist. Und so entwickelt die Autorin in ihrem Werk ein fallbezogenes, individuell nutzbares Instrument mit dessen Hilfe einzelne Pflegekräfte, Pflegeteams oder ihre Leitungen arbeiten können. Sie können erkennen, welches Problem zu einer bestimmten Gewaltsituation führte. Anhand dessen wiederum müsste es sich in angemessener Art und Weise lösen lassen.

Birgit Panke-Kochinke, geb. 1954, ist Didaktikerin, Pflegewissenschaftlerin, promovierte Historikerin und habilitierte Soziologin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Witten und als Lehrbeauftragte der Universität Osnabrück und Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe.

Birgit Panke-Kochinke: „Gewalt gegen Pflegekräfte" (Problematische Situationen erkennen und lösen); 103 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-938304-81-5, Mabuse-Verlag, Frankfurt/M., 3. Aufl. 2015, Preis: 24,90 €. Mabuse Verlag <> Gewalt gegen Pflegekräfte


Schwerbehindertenrecht
 
von Werner Feldes, Bettina Fraunhoffer, Rainer Rehwald, Bernd Westermann und Harald Witt
 
Basiskommentar zum SGB IX mit Wahlordnung

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine aktualisierte und auf den neuesten Stand gebrachte Neuauflage des bewährten Basiskommentars zum SGB IX. Bis zum März 2015 wurden dabei alle Gesetzesänderungen und die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigt. Neben der aktuellen Entwicklung gibt es auch einige Fallbeschreibungen.

Anhand solcher Fallbeschreibungen wird aufgezeigt was die Regelungen zur „Teilhabe behinderter Menschen“ für den Schutz und die Förderung behinderter Beschäftigter bedeuten. Zudem liefert das Buch aktuelle Erläuterungen zur Rechtslage und stellt die Bestimmungen des 2. Teils des SGB IX in verständlicher Form dar. 

Der Kommentar geht auch auf die Inklusionsdebatte ein, die von der UN-Behindertenrechtskonvention ausgelöst wurde. Er berücksichtigt ebenso den Kontext des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Die Kommentierung widmet sich auch recht ausführlich der neuesten Rechtsprechung zum Anspruch auf ein Betriebliches Eingliederungsmanagement oder zur Möglichkeit, Zusatzurlaub abzugelten.

Die Schwerpunkte im Buch sind:

  • Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft und die Gleichstellung
  • Das System von Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe
  • Die beschäftigungsfördernden Instrumente des SGB IX
  • Die Rechte der schwerbehinderten Menschen
  • Diskriminierungsschutz
  • Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des Betriebs- und Personalrats sowie der Schwerbehindertenvertretung
  • Prävention und betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Personalpolitik
Zu den Zielgruppen des Buches gehören insbesondere: Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen, Richter, Gewerkschaftssekretäre, schwerbehinderte Arbeitnehmer, Rechtsanwälte und Mitarbeiter in Behörden und Verbänden…

Die Autorinnen und Autoren: Werner Feldes, Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz der IG Metall-Vorstandsverwaltung, Frankfurt/M. Bettina Fraunhoffer, LL.M., Rechtsanwältin, Gewerkschaftliches Centrum für Revision und Europäisches Recht, DGB Rechtsschutz GmbH Ulm. Rainer Rehwald, bis 2012 Jurist im Ressort Arbeits- und Sozialrecht beim Vorstand der IG Metall und Referent. Bernd Westermann, Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Harald Witt, Richter am Sozialgericht Münster.

Werner Feldes, Bettina Fraunhoffer, Rainer Rehwald, Bernd Westermann, Harald Witt: „Schwerbehindertenrecht – Basiskommentar zum SGB IX mit Wahlordnung“; 499 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-7663-6426-5, Bund-Verlag, Frankfurt/M., 12. Aufl., 2015, Preis: 39,90 €. (Auch als eBook erhältlich.) Bund Verlag <> Schwerbehindertenrecht (Reihe: Basiskommentare)


Praxis der Schwerbehindertenvertretung von A bis Z

von Werner Feldes, Hans-Günther Ritz und Jürgen Schmidt

Das Lexikon für die Interessenvertretung behinderter Menschen
 
Behinderte Menschen im Betrieb werden leider immer noch häufig ausgegrenzt oder diskriminiert. Den betrieblichen Interessenvertretungen (in erster Linie die Schwerbehindertenvertretung, aber auch der Betriebsrat oder der Personalrat…) kommt dann beim Einsatz gegen diese Ausgrenzung und/oder Diskriminierung eine Schlüsselrolle zu.

Das vorliegende Buch ist ein in der bereits 6. Auflage erschienenes Lexikon für die Interessenvertretung behinderter Menschen. Es hilft in der täglichen Praxis bei der Suche nach Problemlösungen und Handlungsstrategien. Alle wesentlichen Fragen werden verständlich und umfassend beschrieben. Einige Beispiele aus der Praxis des betrieblichen Alltags helfen die Strategien zur Konfliktlösung zu verdeutlichen.

Über 120 Stichwörter und Begriffe geben Antwort auf alle wichtigen Fragen des Arbeitsalltags. Die vorliegende 6. Auflage ist auf dem Rechtsstand vom Januar 2014. Neu ist die Möglichkeit, ab dieser Ausgabe auf die Stichwörter und Arbeitshilfen auch online zugreifen zu können. Den dafür benötigten Registrierungscode finden Sie vorne im Buch.

Werner Feldes arbeitet im Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz der IG Metall-Vorstandsverwaltung in Frankfurt/M. und hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zum Recht behinderter Menschen.

Dr. jur. Hans Günther Ritz ist Mitarbeiter der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg.

Dr. jur. Jürgen Schmidt, Jurist, Key Account, Bund-Verlag, Frankfurt.

Werner FeldesHans-Günther Ritz und Jürgen Schmidt: „Praxis der Schwerbehindertenvertretung von A bis Z (Das Lexikon für behinderte Menschen und ihre Interessenvertretung)“; 563 Seiten, Buch inkl. Online-Nutzung, ISBN: 978-3-7663-6421-0, Bund-Verlag Frankfurt/M., 6. Aufl. 2015, Preis: 54,90 €. Bund Verlag <> Praxis der Schwerbehindertenvertretung von A bis Z


Wenn schon Pflege, dann bitte daheim

von Manuela Mitterer

Die Autorin stellt zu Anfang ihres Buches den Slogan „In Würde altern“ in Frage. Das geschieht völlig zu recht, denn alte Leute, die aus gesundheitlichen Gründen zu einem Pflegefall werden, können kaum in Würde ihren Lebensabend verbringen. Oft in Heime abgeschoben müssen sie diese auch noch teuer selbst bezahlen. Bevor Sozialämter einspringen muss erst die komplette eigene Rente und das vorhandene Vermögen eingesetzt werden. Dabei platzte schon sooft der Traum vom eigenen Haus, welches einmal die Kinder erben sollten, denn auch das Eigenheim muss für die Kosten herhalten. Hinzu kommt, dass für Dutzende von Heiminsassen nur wenige Pflegekräfte zur Verfügung stehen.

Als Alternative bietet sich da die Pflege zu Hause. Und dies ist in der Regel auch das, was die Betroffenen selber gerne möchten: In der eigenen Wohnung „in Würde altern“ und sterben. Der Idealfall für den Betroffenen wäre, wenn die Betreuung und Pflege von den Angehörigen selbst bewerkstelligt würde.

Oft geschieht es innerhalb weniger Minuten. Dann ist alles plötzlich ganz anders. Ein Mensch, der gerade noch vollkommen gesund, quicklebendig und mobil aktiv war ist zu einem Pflegefall geworden. An so etwas möchte kaum einer denken. Aber es passiert, täglich, in jeder Stunde – auch jetzt. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was dann ist, wenn ein Elterteil, der Ehepartner oder gar eines der eigenen Kinder zu einem Pflegefall wird. Wie läuft so eine Pflege dann ab? Wie muss man mit dem Hilfebedürftigen umgehen um ihn würdevoll zu waschen? Wie leiste ich Hilfestellung beim Aufstehen?

Manuela Mitterer arbeitete von 2000 bis 2007 in einem Pflegeheim in Kitzbühel, bevor sie dann in die mobile Pflege wechselte. Immer wieder stellte sie fest, dass Angehörige im Zusammenhang mit der Pflege oftmals vor unbeantworteten Fragen stehen und auch häufig nicht so richtig wissen, wie sie sich bei Pflege und Hilfestellung anstellen sollen. Mit ihrem vorliegenden Buch möchte die Autorin offene Fragen beantworten und Grundwissen der Pflege vermitteln. Die Räumlichkeiten müssen geprüft und notfalls umgestellt werden und die richtigen Handgriffe zur Pflege erlernt werden.

Dies ist eines der Hauptanliegen des Buches. Mit zahlreichen Fotos wird der Ablauf von Pflegehandlungen nicht nur mit Worten beschrieben sondern auch mit Bildern sichtbar dargestellt. Und auch dabei bewahrheitet sich das alte Sprichwort wieder, dass ein Bild tausend Wort ersetzen kann. Unter dem Motto „Gut zu Wissen“ gibt die Autorin viele Tipps und Hinweise zu den einzelnen abgehandelten Themen.

Besonders der Neuling in der Pflege – oder anders ausgedrückt, der Pflege-Laie – ist mit diesem Buch angesprochen und erfährt daraus wertvolle Hilfe. Die Angehörigen werden unterstützt, was beiden, dem Betroffenen und dem Pflegenden das Leben erleichtern kann. Und so ist dieses Buch nicht nur ein Ratgeber oder Nachschlagewerk, sondern zugleich auch ein Plädoyer für die Pflege daheim…

Manuela Mitterer begann 1999 eine Ausbildung als Altenfachbetreuerin, die sie Anfang 2002 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. In diesem Beruf ist sie heute in Kitzbühel/Tirol tätig.

Manuela Mitterer: „Wenn schon Pflege, dann bitte daheim“; 227 S. mit zahlr. Illustrationen und Tipps, ISBN: 978-3-85093-318-6, Berenkamp Verlag, Wattens/Österreich 2014, Preis: 23,50 € (A), 22,90 € (D).


SGB IX Sozialgesetzbuch Neuntes Buch

von Werner Feldes, Wolfhard Kohte und Eckart Stevens-Bartol (Hrsg.)

 
Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
 
Die Autoren sind allesamt anerkannte Experten im Schwerbehindertenrecht und in der Praxis der Schwerbehindertenvertretung. Sie geben einen vollständigen Einblick in ihrem verständlich aber fundiert verfassten Kommentar zum SGB IX. Die neueste Rechtssprechung des Bundessozialgerichtes und der Instanzgerichte wird genauso berücksichtigt wie Fragen, die noch nicht gerichtlich entschieden sind. Auch laufende aktuelle Fachdiskussionen werden mit ihrem aktuellen Stand beim Kommentar berücksichtigt. So werden auch Lösungen entwickelt, die Fragen betreffen, die noch nicht gerichtlich entschieden wurden.

In der vorliegenden 3. Auflage dieses Buches wird die Gesetzgebung und Rechtsprechung bis Ende November 2014 berücksichtigt.

Die Schwerpunkte im Buch sind:

Das Gesetz zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften.

 Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt.

 Die Rechtsprechung zur Gleichstellung behinderter Menschen, zur Abgeltung von Urlaubsansprüchen, zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement und zu Kündigungsfragen.

Werner Feldes arbeitet im Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz der IG Metall-Vorstandsverwaltung in Frankfurt/M. und hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zum Recht behinderter Menschen.

Dr. Wolfhard Kohte ist Professor für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Eckart Stevens Bartol ist Jurist und war zuvor langjähriger Vorsitzender Richter am Landessozialgericht München.

Die Autorinnen und Autoren sind: Prof. Dr. Dörte Busch, Dr. Ulrich Faber, Bettina Fraunhoffer, Dr. Eberhard Kiesche, Thomas Kohlrausch, Daniela Kopp-Schönherr, Joachim Maaßen, Prof. Dr. Katja Nebe, Ingo Nürnberger, Walter Pohl, Dr. Hans Günther Ritz, Peter Schmitz, Stefan Soost.

Werner Feldes, Wolfhard Kohte und Eckart Stevens-Bartol (Hrsg.): „SGB IX Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen)“; Reihe: „Kommentar für die Praxis“, 1285 Seiten, gebunden, ISBN: 978-3-7663-6292-6, Bund-Verlag, Frankfurt/M., 3. Auflage 2015, Preis: 109,00 €Bund Verlag <> SGB IX Sozialgesetzbuch Neuntes Buch


 

Tipps für die betriebliche Vertretung behinderter Menschen

von Beate EberhardtWerner FeldesBernhard Grunewald und Hans Günther Ritz

Aufgaben - Rechte - Kompetenzen

Das vorliegende Buch ist ein guter Ratgeber für eine erfolgreiche Schwerbehindertenvertretung genauso wie für Betriebsräte und gibt nicht nur den Neulingen der Materie wertvolle praktische Hilfen. Es liegt nun brandaktuell in der überarbeiteten 2. Auflage vor und die Autoren behandeln und erläutern rechtliche Grundlagen auf dem neuesten Stand. Auch Aspekte sozialer und persönlicher Kompetenz werden dabei berücksichtigt. Alles in allem ist es eine gute Hilfe zur effektiven Gestaltung der Amtsgeschäfte sowie zum wirkungsvollen Vertreten der Interessen schwerbehinderter und gleichgestellter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Unter anderem werden in diesem Buch folgende Fragen beantwortet: Was muss ich wissen, um mein Amt auszufüllen? Welches sind meine gesetzlichen Aufgaben, was kann ich darüber hinaus erreichen? Woher bekomme ich aktuelle Informationen? Wie agiere ich gegenüber Belegschaft, Arbeitgeber und SBV-Team? Wie schaffe ich eine Vertrauensbasis zu schwerbehinderten Kolleg Innen? Wie kann ich zum Lösen betrieblicher Probleme beitragen?

Beate Eberhardt ist seit 2004 freie Journalistin, vorwiegend im Gewerkschaftsbereich tätig, und seit dem 1. März 2012 verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift „Gute Arbeit“, Frankfurt/M.

Werner Feldes arbeitet im Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz der IG Metall-Vorstandsverwaltung in Frankfurt/M. und hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zum Recht behinderter Menschen.

Bernhard Grunewald war bis zum Jahr 2012 Gesamt- und Konzernvertrauensperson der Adam Opel AG.

Dr. jur. Hans Günther Ritz ist Mitarbeiter der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg.

Beate EberhardtWerner FeldesBernhard Grunewald und Hans Günther Ritz: „Tipps für die betriebliche Vertretung behinderter Menschen“; Aufgaben – Rechte – Kompetenzen, Reihe: „aktiv in der Interessenvertretung“, 363 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-7663-6296-4, Bund-Verlag Frankfurt/M., 2. Auflage 2015, Preis: 19,90 €Bund Verlag <> Tipps für die betriebliche Vertretung behinderter Menschen


  

Rente ab 63

von Natalie Brall, Ragnar Hoenig und Judith Kerschbaumer

Fragen und Antworten vom Antrag bis zur Zahlung

Seit dem 1. Juli 2014 ist es möglich: Mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen und trotzdem die volle Rente kassieren. Doch Vorsicht! Einige Bedingungen gibt es schon um in den Genuss der abschlagsfreien Rente mit 63 zu kommen. So müssen Sie dafür mindestens 45 volle Beitragsjahre nachweisen. Dabei können zwar auch Freiwillige Beiträge mitzählen, jedoch müssen mindestens 18 volle Jahre Pflichtbeiträge sein. Und was ist mit Zeiten der Arbeitslosigkeit?

Das vorliegende Buch, ein Ratgeber aus der Reihe „Recht Aktuell“ im Bund Verlag, gibt Antworten auf diese und andere Fragen im Zusammenhang mit der Rente ab 63. Es informiert Sie über das Neueste zur Rentenreform 2014. Mehr als 90 Beispiele dienen dazu Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen aus der rentenrechtlichen Beratungspraxis zu geben.

Was Sie bei der Antragsstellung zur Rente ab 63 wissen und beachten müssen wird von den Autoren ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, die Sie dafür mitbringen müssen. Alles in allem ein wertvoller Ratgeber für alle, die mit 63 in Rente gehen wollen. 

Dr. Natalie Brall ist Juristin und Referatsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin.

Ragnar Hoenig ist Ass. Jur. und Leiter der Abteilung Soziales beim Sozialverband Deutschland (SoVD).

Dr. Judith Kerschbaumer ist Rechtsanwältin und Leiterin des Bereichs Sozialpolitik in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin. 

Natalie Brall, Ragnar Hoenig & Judith Kerschbaumer:  „Rente ab 63“; Reihe Recht Aktuell, kartoniert, 123 S., ISBN 978-3-7663-6394-7, Bund Verlag, Frankfurt/M. 1. Aufl. 2014, Preis: 19,90 €Bund Verlag <> Rente ab 63

 

 

Pflegebedürftig?! Das Angehörigenbuch

Von Anja Palesch

Informationen, Tipps, Formulare, Checklisten

Genaue Zahlen kennt man nicht. Doch relativ kompetente Schätzungen (Stand Mai 2014) besagen, dass 1,18 Millionen Pflegebedürftige von Angehörigen zu Hause gepflegt werden. Hinzu kommen 576.000, die durch einen ambulanten Pflegedienst zu Hause gepflegt werden. Zusammen sind dies mehr als 1,75 Millionen Menschen von insgesamt 2,45 Millionen – allein in Deutschland. Die Gesamtzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird, bis zum Jahr 2030 auf 3,2 Millionen steigen.

Wie dem Rückentext des vorliegenden Buches zu entnehmen ist, unterstützen und versorgen rund 3,75 Millionen Menschen ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Das ist mehr als das Dreieinhalbfache der Personen, die beruflich in der Pflegebranche arbeiten. So könnte man sagen, diese Menschen stellen den größten Pflegedienst in Deutschland dar und leisten hier einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie alle stehen zumindest anfangs vor einem großen Problem, da sie in der Regel nicht wissen wo sie dringend notwendige Hilfe, sei es finanzielle und/oder Hilfeleistende Unterstützung oder Hilfsmittel bekommen können.

Und so kämpfen sie sich oft mühsam und langwierig durch einen Wust oft widersprüchlicher Informationen und gut gemeinter Laientipps. Anja Palesch, die Autorin, kommt beruflich aus der Branche und hat in ihrem Buch einen guten Überblick zum Thema geschaffen, wobei sie wertvolle Unterstützungsarbeit leistet. So begleitet das Buch wie ein Kompass durch alle Bereiche der Versorgung. Antragsstellungen werden genauso behandelt wie die Vorsorgevollmacht. Das alles wir aus dem Blickwinkel der Angehörigen betrachtet, so dass man sich als Betroffene(r) leicht mit dem Inhalt identifizieren kann.

Wertvolle Hinweise bei der Beantragung einer Pflegestufe finden sich hier genauso wie umfangreiche Informationen über die gesamten Leistungen der Pflegeversicherungen. Alles in allem ist das Buch ein wertvoller Einstieg in die Thematik und kann daher jedem wärmstens empfohlen werden, für den die Pflege eines Angehörigen bevorsteht oder der bereits eine Entlastung dringend benötigt.

Anja Palesch, exam. Krankenschwester, Pflegewissenschaftlerin (FH), Qualitätsmanagementbeauftragte (TÜV).

Anja Palesch: „Pflegebedürftig?! Das Angehörigenbuch“ (Informationen, Tipps, Formulare, Checklisten); Kartoniert/Broschiert, 184 S. mit 31 Abb./31 Tab., 24 x 17 x 1 cm, ISBN: 978-3-17-022490-2, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2013 (1. Aufl.), Preis: 24,90 €. Verlag W. Kohlhammer <> Pflegebedürftig?! Das Angehörigenbuch


 

Ambulante Pflegeberatung

Von Anja Palesch

Grundlagen und Konzepte für die Praxis

Noch immer besteht die größte Gruppe der Pflegenden aus „pflegenden Angehörigen“, was ebenso bedeutet, dass die Pflege zu Hause, in den eigenen „vier Wänden“ der Pflegebedürftigen oder denen der Angehörigen praktiziert wird. In einer Zahl ausgedrückt sind dies mehr als 1,6 Millionen Menschen.

Sie alle können Unterstützung bei der ambulanten Pflegeberatung finden, die alle Betroffenen, Pflegebedürftige und Angehörige, in allen Fragen zum Thema „Pflegebedürftigkeit“ berät. Das vorliegende Buch ist mit Musterbriefen, Checklisten und Formularen ausgestattet, enthält wertvolle Tipps und zeigt dem Leser anhand von Fallbeispielen, wo die Pflegeberatung ansetzt. Die Prozessbeschreibungen verdeutlichen dabei den Ablauf einer Pflegeberatung und es wird zudem auch auf die vielen unterschiedlichen Faktoren eingegangen, die eine Pflegeberatung beeinflussen können. Zudem erfahren Sie, welches Handwerkzeug Sie benötigen.

Somit ist das Buch nicht nur als Einstieg in die komplexe Thematik der Pflegeberatung geeignet, sondern auch als schnelle Nachschlagemöglichkeit für die Praxis. „Persönliches Budget", „Beratung von Privatversicherten" und „Case Management im Rahmen der Pflegeberatung" sind nur ein paar der Themen, die sehr ausführlich erläutert werden. Das Buch, das notwendiges Fachwissen bietet unterstützt gleichzeitig auch die Beratungskompetenz der Beratungspersonen. Es ist für beide Seiten gleichermaßen interessant und empfehlenswert.

Das System „ContentPLUS“, das auch das vorliegende Werk enthält, bedeutet, das über die Website des Verlages (Link siehe unten) Formulare, Tabellen und Checklisten ausgedruckt werden können. Nach dem Erwerb des Buches folgen Sie dazu den Erläuterungen auf der vorderen inneren Umschlagseite. Dort befindet sich unter einem Siegel auch Ihr persönlicher Zugangcode zu „Mein ContentPLUS“. Alle Materialien sind urheberrechtlich geschützt und nur zum Eigenbedarf im Rahmen des Urheberrechtsgesetzes freigegeben. Ein Rechtsanspruch darauf besteht jedoch nicht.

Anja Palesch, exam. Krankenschwester, Pflegewissenschaftlerin (FH), Qualitätsmanagementbeauftragte (TÜV), Ehrenamtskoordinatorin, arbeitet als Teamleiterin der Pflegeberatung vor Ort bei COMPASS Private Pflegeberatung GmbH.

Anja Palesch: „Ambulante Pflegeberatung“ (Grundlagen und Konzepte für die Praxis); Kartoniert/Broschiert, 244 S. mit 14 Abb. und 43 Tab., 24 x 17 x 1,2 cm, ISBN: 978-3-17-022045-4, ContentPLUS (beinhaltet ausdruckbare Formulare, Tabellen und Checklisten), Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2012 (1. Aufl.), Preis: 35,00 €. Verlag W. Kohlhammer <> Ambulante Pflegeberatung


 
Pflege grenzüberschreitend organisieren
Von Johanna Krawietz

Eine Studie zur transnationalen Vermittlung von Care-Arbeit

Seit den 1990er Jahren werden von vielen Pflegebedürftigen oder deren Angehörige Migrantinnen beschäftigt, um die Pflege kostengünstig zu Hause zu ermöglichen. Anfangs waren dies vor allem privat organisierte Pflegekräfte, die zum Großteil aus Polen kamen. Das war illegal, weil die Pflegekräfte hier unangemeldet beschäftigt wurden (Schwarzarbeit). Heute läuft dies zumeist, zwar teurer als privat, aber vermeintlich rechtens über Vermittlungsagenturen.

Die nun hier vorliegende Forschungsstudie analysiert erstmals genau die Arrangements, die durch diese Vermittlungsagenturen über die Ländergrenzen hinweg organisiert werden. Dies ist auch ein Tätigkeitsfeld, das sich auch heute noch immer weiter, rasch und vielfältig entwickelt. Schuld daran ist vor allem auch die Pflegesituation im eigenen Land, hier bei uns in Deutschland.

Diese Untersuchung war längst überfällig. Anhand einer umfassenden Fallanalyse beleuchtet die Autorin nicht nur die Verbreitung solcher Pflegeagenturen, sondern auch deren rechtliche Legitimation, die pflegerischen Leitbilder und die Vermittlungspraktiken.

Eine Studie, die man unbedingt lesen sollte bevor man über eine solche Agentur eine ausländische Pflegekraft kommen lässt…

Johanna Krawietz studierte Soziologie an der Freien Universität Berlin. Nach einem Forschungsaufenthalt am Institut für Public Health der Universität Krakau ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Soziale Gerontologie, Pflege und Migration sowie Care-Arbeit.

Johanna Krawietz: Pflege grenzüberschreitend organisieren (Eine Studie zur transnationalen Vermittlung von Care-Arbeit); Kartoniert/Broschiert, 184 S., ISBN: 978-3-86321-183-7, Mabuse-Verlag, Frankfurt/M. 2014, Preis: 34,90 €. Mabuse-Verlag <> Pflege grenzüberschreitend organisieren


 
Laborwerte verstehen
Von Maria Lohmann
 
Blut-, Urin- und Stuhlanalysen ❋ Normalwerte im Überblick 
Fachbegriffe und wichtige Abkürzungen.

Laboruntersuchungen sind heute in der Medizin unentbehrlich. Nur so lassen sich korrekte Diagnosen erstellen, anhand derer die Mediziner  Aufschluss über unser Befinden erhalten. Untersucht werden dabei vor allem das Blut, der Urin und der Stuhl. Diese Ergebnisse zeigen den Zustand des Körpers und der Arzt erkennt ob er zum Beispiel ausreichend mit Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt ist. Doch die Medizin ist voll von Fachbegriffen, Abkürzungen und unverständlichen Laborwerten. Dieses „ärztliche Fachchinesisch“ versteht nur ein Arzt. Er muss es uns in einfachen Worten erklären, denn kaum jemand kennt sich damit aus.

Der jetzt vorliegende Ratgeber hilft dem Leser das komplizierte „Mediziner-Latein“ zu verstehen und selbst Einschätzungen zu treffen. Dabei lernen Sie Ihren Körper besser kennen. Hier werden die Normalwerte vorgestellt und die Ergebnisse von Laboruntersuchungen erläutert. Der Ratgeber gibt dabei Antwort auf so wichtige Fragen wie:

Was sagen die Blutwerte aus? Was bedeuten die medizinischen Fachbegriffe? Wie kann ich Werte einordnen? Kann ich selbst testen?

Maria Lohmann ist Heilpraktikerin und führt eine Praxis für Naturheilkunde in München. Sie war in mehreren medizinischen Verlagen tätig und arbeitet heute auch als freie Medizinjournalistin und Buchautorin, wobei sie sich besonders auf naturheilkundliche Themen spezialisiert hat.

Maria Lohmann: „Laborwerte verstehen (Blut-, Urin- und Stuhlanalysen  Normalwerte im Überblick Fachbegriffe und wichtige Abkürzungen); 159 S. m. Abb., durchgehend farbig, TB, 10,5 x 16,5 cm, Klappenbroschur, ISBN 978-3-86374-158-7, Mankau Verlag GmbH, Murnau am Staffelsee, 1. Aufl. im März 2014, 8,95 € (D) / 9,20 € (A). Mankau Verlag GmbH <> Laborwerte verstehen

Hier geht es zu einem Themeninterview mit Maria Lohmann


Hier geht es zu weiteren Buchvorstellungen:

Literatur 01


Diese Seite wurde zuletzt am 13.03.2017 11:01:57 Uhr aktualisiert.

 


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